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Leserbrief von Marion Peter erschienen Sonntag, 30. Oktober im Wann&Wo

Derzeit sind öfter Artikel über die „Positive Zukunft“ und die „Positionierung des LKH Hohenems als Spital der medizinischen Zukunft“ zu lesen. Das wäre an sich sehr lobenswert. Im gesamten Angebot rund um die Geburtshilfe hat sich das Emser Spital in den letzten Jahren äußerst positiv positioniert. Anstatt den hervorragenden Ruf und hohen Wert dieser kleinen, aber bestens funktionierenden Einheit und den Einsatz eines erprobten Teams richtig zu würdigen, soll ausgerechnet dieser Bereich zugunsten „neuer Angebote“ geschlossen werden.

Erfreulicherweise wollen die Grünen in einem Antrag an den Landtag jetzt alles daran setzen, die hohe Qualität der Geburtshilfe in Hohenems auch in die anderen Krankenhäuser zu bringen, wobei sich diese Qualität nicht zuletzt in der überschaubaren Größe der Emser Station begründet.

In diesem Sinne könnte man auch die gut wirtschaftenden Firmen im Ländle schließen und stattdessen Bemühungen starten, die Qualität jener Unternehmen zu steigern und sie besser auszulasten, die unseren Politikern näher stehen.

Einer der aufgezählten Gründe für die Schließung ist die Nähe zur ebenfalls sehr guten Geburtenstation in Dornbirn. Da stellt sich aber die Frage, weshalb zum Ausgleich ausgerechnet in Hohenems ein Fachschwerpunkt Orthopädie eingerichtet werden soll, wenn das Dornbirner Spital bereits über eine ausgezeichnete, etablierte orthopädische Abteilung verfügt.

Zudem wird dort sicher ein Ausbau der Geburtenstation nötig, wenn sich der Großteil der jährlich ca. 560 Hohenemser Geburten auf die nächstgelegenen Krankenhäuser aufteilt.

Da laut Presseartikeln die konservativen Leistungen des LKH Hohenems weiterhin gesichert sind, zählt die Geburtshilfe nicht dazu und Wöchnerinnen und ihre Babies haben keine medizinische Zukunft (mehr), jedenfalls nicht in Hohenems. Schöne Aussichten, nicht nur für EmserInnen. Wer sich bessere Perspektiven wünscht, kann sich unter www.progeburtenstation.info informieren.

Marion Peter, Hohenems